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Parodontologie

Die Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Dieser besteht aus:

  • dem Zahnfleisch
  • dem Wurzelzement, der äußersten Schicht der Zahnwurzel
  • Haltefasern zwischen Zahn und Knochen und dem
  • Kieferknochen

Diese Bestandteile sorgen gemeinsam für den stabilen Halt eines Zahnes in seinem Knochenfach.

Die Ursache einer Entzündung sind bakterielle Beläge, vor allem am Zahnfleischrand. Weiterhin können genetische Faktoren, eine unzureichende Mundhygiene und Rauchen die Erkrankung zusätzlich begünstigen.

Hauptursache für Zahnverlust bei Erwachsenen

Die Parodontitis geht oft aus einer „einfachen“ Zahnfleischentzündung hervor. Wenn diese chronisch wird und man sie nicht früh genug entdeckt und behandelt, weitet sie sich aus. Dabei entstehen so genannte Zahnfleischtaschen, also Spalten zwischen Zahnfleisch und Zahn, die ab einer bestimmten Tiefe nicht mehr durch die eigene Mundpflege gereinigt werden können.

Auf lange Sicht können die Zähne ihren Halt verlieren und müssen entfernt werden – obwohl sie selbst völlig gesund sind. Mittlerweile ist die Parodontitis (nicht Karies!) bei Erwachsenen die Hauptursache für den Verlust von Zähnen.

Parodontologie

Das Tückische an der Parodontitis

Kontrolluntersuchungen sind gerade deshalb wichtig, weil die Entzündung meist unbemerkt – ohne klare Symptome wie Schmerzen – beginnt und verläuft. Sie selbst erkennen die Parodontitis oft erst an Mundgeruch und Zahnfleischbluten. Dann ist sie häufig schon weiter fortgeschritten.

Die Parodontitis betrifft nicht nur Zähne! Die ständige Entzündung belastet darüber hinaus den gesamten Organismus: Sie kann beispielsweise Herz/Kreislauf- und Lungenerkrankungen sowie Diabetes negativ beeinflussen und (in seltenen Fällen) Frühgeburten hervorrufen.


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